TH Brandenburg

Das Forschungsprofil der Technischen Hochschule Brandenburg (THB) ist historisch mit dem Aufbau von Laboren und Studiengängen gewachsen. Dabei hat sich die THB am Bedarf der Region orientiert und sich auf interessante Zukunftsfelder konzentriert.

Die wesentlichen sicherheitsbezogenen Schwerpunkte sind:

  • Fachbereich Technik: Energieeffizienz technischer Systeme, Kritische Infrastrukturen Eisenbahnen

  • Fachbereich Wirtschaft: Security Management, Innovationsmanagement, Gründungsförderung,  B2B-Marketing, Technologiepolitik, Digitalisierung, betriebliche Anwendungssysteme, Informationsmanagement sowie kooperative Prozesse und Wissensmodellierung

  • Fachbereich Informatik und Medien: Digitale Medien, intelligente Systeme, technische Informatik, Medizininformatik, Network and Mobile Computing sowie Security and Forensic

Die THB wurde von der Hochschul-Rektorenkonferenz als Partner für Interdisziplinäre Sicherheitsforschung vermerkt. Die Professorinnen und Professoren bringen eine profunde Forschungserfahrung auf den Gebieten der Software- und Netzwerkanalyse, der nachweisbar vertrauenswürdigen Software-Entwicklung, Awareness, automatischer Penetrationstests für E-Government und der Entwicklung von Sicherheitswerkzeugen mit. Besonders ausgeprägt ist die Forensikkompetenz, die vom Fachbereich Informatik und dem Studiengang Security Management vorangetrieben wird. Die THB hat gemeinsam mit der Universität Magdeburg ein kooperatives Graduiertenkolleg im Bereich Digitale Sicherheit entwickelt.

Der Kooperationspartner im Konsortium ist der Fachbereich Wirtschaft, Studiengang Security Management unter Leitung von Prof. Dr. Ivo Keller. Dieser Studiengang zeichnet sich durch eine außerordentlich intensive Vernetzung mit der Industrie aus. So hat das Gros der Dozenten die jeweils höchste Sicherheits-Verantwortung in den jeweiligen Organisationen inne.

Ein wesentlicher Lehrschwerpunkt ist die strukturelle und organisatorische IT-Sicherheit. KRITIS-Schulungen (vorwiegend für Energieversorger) werden im Security Lab durchgeführt. Im Bereich IT-Sicherheit für Kerntechnologie kooperiert der Studiengang u.a. mit der IAEA, der NATO, OECD und den Ministerien diverser Länder. Es bestehen Datenschutzkooperationen zu vielen Landesbeauftragten und mehreren Zertifizierungsstellen, zur ISACA und letztlich über die Dozenten zu nahezu allen Software-relevanten Normungs- und Zertifizierungsorganisationen.

 

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