Bedrohungslage für industrielle Produktionssysteme

Sind Ihre industriellen Produktionssysteme vor Cyberangriffen ausreichend geschützt? Um Produnktionsausfälle zu vermeiden, sollten Sie sich mit der aktuelle Bedrohungslage auseinander setzen. In unserem Seminar lernen Sie die Grundlagen der IT-Sicherheit für Industrie 4.0 kennen. Zudem zeigen wir Ihnen die Bedrohungslage auf und verdeutlichen den Handlungsbedarf. Die rechtlichen Rahmenbedingungen (IT-SiG, KRITIS, Managerhaftung, Produkthaftung, etc.) werden dabei ebenso thematisiert.

Cyberangriff
Rechtliche Grundlagen
Produktionssystem
Industrie 4.0
Präsenzseminar
Cyberangriff, Rechtliche Grundlagen, Produktionssystem, Industrie 4.0, Industrie 4.0

Bewusstsein für Bedrohungslage für industrielle Produktionssysteme erlangen

 

In der vernetzten Welt endet der Schutz von Produktionsanlagen nicht mehr am Gebäude oder am Fabrik-Gelände. Für Produktionsverantwortliche ergibt sich Handlungsbedarf, die Produktionssysteme vor Cyberangriffen zu schützen, um Produktionsausfälle zu vermeiden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch entsprechende Kurse zu befähigen, dies selbst zu tun.

Die Inhalte dieses Seminars fassen die Grundlagen der IT-Sicherheit für Industrie 4.0 zusammen, zeigen die Bedrohungslage auf, verdeutlichen den Handlungsbedarf und stellen den rechtlichen Rahmen (IT-SiG, KRITIS, Managerhaftung, Produkthaftung, etc.) sowie Grundzüge der benötigten IT-Sicherheitsprozesse dar.

ÜBERBLICK
Veranstaltungstyp
Inhouse-Seminar
Format
Präsenz
Abschluss
Teilnahmebescheinigung
Zugangsvoraussetzung
keine
Termine, Anmeldefrist und Ort
  • Auf Anfrage
Dauer/ Ablauf
1 Tag Präsenz
Sprache
Deutsch
Teilnahmegebühr
600 €.
ZIELGRUPPE

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Management, Produktionsverantwortliche

INHALTE

Tag 1 (11:00 – 16:30 Uhr): 

 

  • Grundlagen der Automatisierung und Industrie 4.0
  • Bedrohungslage aufzeigen, Handlungsbedarf verdeutlichen
  • Rechtlicher Rahmen: IT-SiG (KRITIS-Bezug falls gegeben, Gesetz als Vorbildfunktion)
  • Demonstration: Angriffe auf Produktionssysteme am IT-Sicherheitslabor durchführen und Auswirkungen aufzeigen
LERNZIELE

Die Teilnehmenden erwerben Grundlagen der IT-Sicherheit für Industrie 4.0. Sie begreifen die Bedrohungslage und den daraus resultierenden Handlungsbedarf eingeordnet in den rechtlichen Rahmen wie beispielsweise IT-SiG, KRITIS, Managerhaftung, Produkthaftung, etc. Die Bedrohungslage wird praktisch verdeutlicht durch Angriffe auf Produktionssysteme am IT-Sicherheitslabor und an der Industrie 4.0 Modellfabrik des Fraunhofer IOSB.

REFERENTEN

Dipl.-Inform. Gerhard Sutschet:

Studium Informatik mit Schwerpunkt Künstliche Intelligenz. Themengebiete: Diagnose technischer Systeme, qualitative Logik und Temporallogik, industrielle Produktionsleitsysteme, MES, Industrie 4.0. Projektleitung von Industrie- und Forschungsprojekten sowie Lehre an der Universität Karlsruhe (TH) und der Berufsakademie Karlsruhe.

Dr.-Ing. Christoph Thomalla:

Mathematiker, Promotion in Informatik. Berufliche Tätigkeiten reichen von der Systementwicklung, EDV-Leitung, Automatisierung, Scheduling, Materialflussuntersuchungen, Robotik, Interoperabilität, Industrie 4.0, bis IT-Security mit diversen Publikationen und Lehre.

Dr.-Ing. Christian Haas:

Studium und Promotion Informatik mit Schwerpunkt Telematik und IT-Sicherheit. Themengebiete: IT-Sicherheit für Industrie 4.0 und kritische Infrastrukturen. Projektleitung von Industrie- und Forschungsprojekten sowie Lehre an der Universität Karlsruhe (TH) bzw. dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT).