Digitale Asservatsicherung

Best Practice im Umgang mit digitalen Endgeräten

Digitale Endgeräte sind als Spurenträger nicht von modernen Tatorten wegzudenken. Bei der Sicherung dieser ist es entscheidend, den Prozess exakt auf die vorliegende Situation abzustimmen. Dabei spielen sowohl praktische Fähigkeiten als auch theoretisches Grundwissen zusammen, um bestmöglich einen lnformationsverlust im Umgang mit digitalen Asservaten vorzubeugen.

Digitale Datenträger
Forensische Werkzeuge
Sicherungsprotokolle
Asservatssicherung
Präsenzseminar

Die Herausforderung: Informations- und Spurenverlust beim falschen Umgang mit digitalen Endgeräten

Digitale Endgeräte sind als Spurenträger nicht von modernen Tatorten wegzudenken. Ermittler treffen hierbei auf die unterschiedlichsten Auffindesituationen und müssen über den korrekten Umgang mit digitalen Asservaten entscheiden, um möglichst vollständige und qualitativ hochwertige Informationen zu erhalten. Diese Entscheidung wird erschwert, durch die hohe Anzahl verschiedener Zustände und Typen digitaler Endgeräte. Ein weiteres Problem stellt die Gerichtsverwertbarkeit der Datensicherungen dar.

Die Lösung: Professioneller Umgang mit digitalen Asservaten

Bei der Sicherung digitaler Endgeräte ist es entscheidend, den Prozess exakt auf die vorliegende Situation abzustimmen. Dabei spielen sowohl praktische Fähigkeiten als auch theoretisches Grundwissen zusammen, um bestmöglich einen lnformationsverlust im Umgang mit digitalen Asservaten vorzubeugen. Das geforderte Wissen wird den Teilnehmenden mittels eines umfangreichen Seminars mit anschließender komplexer Fallsimulation vermittelt, in der die Teilnehmenden ihr Wissen ausprobieren und anwenden können. Im Anschluss an diese Simulation erfolgt eine gemeinsame Auswertung, um noch vorhandene Schwachstellen zu identifizieren und zu eliminieren.

 

Ihre Vorteile auf einen Blick


Nach dem Seminar können Sie...

  • Strategien zur digitalen Asservatsicherung entwickeln
  • Standardisierte Sicherungsprotokolle einsetzen
  • Forensische Werkzeuge zur Datensicherung anwenden
  • Informationsverluste durch falsche Handhabung verhindern
  • den Tatort analysieren
     

Dieses Seminar bietet Ihnen...

  • praxisorientierte Lösungsansätze zur optimalen Asservatsicherung
  • praktische Übungen im Team zur Sicherung digitaler Datenträger
  • Simulation realitätsnaher Auffindesituationen
  • Methoden der forensischen Fotografie und Tatortarbeit
  • ausführliche Auswertung der Vorgehensweisen im komplexen Planspiel
ÜBERBLICK
Veranstaltungstyp
Seminar
Format
Präsenz
Abschluss
Teilnahmebescheinigung
Zugangsvoraussetzung
Problemloser Umgang mit dem PC
Termine, Anmeldefrist und Ort
  • Auf Anfrage
Dauer/ Ablauf
Tag 1: 09:00 - 17:30 Uhr Tag 2: 09:00 - 13:00 Uhr
Sprache
Deutsch
Teilnahmegebühr
900 €
ZIELGRUPPE
  • Polizei, Strafverfolgungsbehörden
  • Justiz: Staatsanwälte, Strafverteidiger
  • Private Ermittler, Wirtschaftsprüfer
  • IT-Administratoren, IT-Sicherheitsbeauftragte in Unternehmen
  • Versicherungen: Gutachter
INHALTE

Tag 1:

  • Grundlagen der digitalen Tatortarbeit
  •  Praktische Anwendung forensischer Werkzeuge zur Datensicherung
  • Tatortfotografie mit praktischen Übungen

Tag 2:

  • dreistündiges Planspiel zur Sicherung digitaler Asservate
  • Auswertung des Planspiels
LERNZIELE

Teilnehmende verstehen den Prozess zur gerichtsfesten Sicherung digitaler Endgeräte. Des Weiteren dient dieses Seminar als Handlungstraining für die praktische Anwendung der Asservatsicherung. Ein weiteres Lernziel ist der Aufbau von Kompetenzen im Umgang mit den forensischen Werkzeugen zur Datensicherung.

REFERENTEN

 

Prof. Dr. Dirk Labudde:

Dirk Labudde ist seit dem Jahr 2009 Professor an der Fachhochschule Mittweida. Er erhielt sein Diplom im Jahr 1993 sowie seinen Doktortitel im Bereich der theoretischen Physik im Jahr 1997 an der Rostocker Universität. Nebenbei absolvierte er ein Studium der Medizinphysik an der Universität Kaiserslautern. Dirk Labudde arbeitete später als Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Medizinischen Fakultät für Neurochirurgie in Neubrandenburg, am Leibnitz-Institut für Molekulare Pharmakologie in Berlin, an der Technischen Universität München und Technischen Universität Dresden. Neben seiner Professur für Bioinformatik erhielt Dirk Labudde eine weitere Professur für Forensik im Jahr 2014. Seine Forschungsschwerpunkte sind Algorithmen und Berechnungsmethoden in der (digitalen) Forensik und der strukturellen Bioinformatik, was ihm bis zum heutigen Tage über 300 Publikationen erbracht hat. Des Weiteren ist seine aktuelle Forschungstätigkeit im Bereich der Forensik eng geknüpft zu Kooperationspartnern wie dem Bund Deutscher Kriminalbeamter, dem LKA Thüringen und den Polizeidirektionen Chemnitz.