Faktenprüfung für Bildmaterial in 4 Stunden

Manipuliertes Bildmaterial und „Fakenews“ erkennen

Manipulierte Digitalfotos oder -videos können in Ermittlungsverfahren falsche Spuren legen. Und sie können als »Fakenews« die öffentliche Meinung manipulieren. Denn Bildmaterial kann per Bearbeitungssoftware leicht verfälscht werden. Und es kann auch in die Irre führen, wenn man es unverändert, aber in einem anderen Kontext verwendet.

Wir bieten Ihnen hierzu zwei Seminare unterschiedlicher Dauer und fachlicher Tiefe zu Methoden der Echtheitsprüfung bzw. dem Fact Checking von Bildmaterial. Dies ist kürzere der beiden Seminare (Dauer 4 Stunden an einem Tag).

Authentizität
Metadatenuntersuchung
Fakenews
Bildmanipulationen
Bildforensik
Faktencheck
Metadatenuntersuchng, Signalforensik, Bildmanipulationen, Faktencheck, Lernlabor Cybersicherheit

Die Lösung: Bildforensik, um die Echtheit zu prüfen

Diese Weiterbildung gibt Ihnen einen Überblick über viele Methoden der Bildforensik für Echtheitsprüfung bzw. Faktencheck von Bildmaterial. Diese analysieren Charakteristiken in den Pixeldaten oder in den Metadaten der Bilddateien. Dieses Wissen ist nützlich u.a. für Ermittlerinnen und Ermittler sowie Forensikerinnen und Forensiker, die die Echtheit ihrer Asservate prüfen möchten

  • Nachrichtenagenturen sowie Journalistinnen und Journalisten, um hochwertigen und authentischen Content zu publizieren und ggf. Fakenews aufdecken zu können
  • das Schadenmanagement bei Versicherungen, um manipulierte Schadensmeldungen zu erkennen
  • jede Bürgerin und jeder Bürger, der sich aufmerksam über die Medien informieren möchte
     

Ihre Vorteile auf einen Blick

Nach dem Seminar kennen Sie...

  • aktuelle Methoden, mit denen Sie die Echtheit digitaler Bilder prüfen können
  • das Potential und Limitierungen dieser Forensik-Methoden

Dieses Seminar bietet Ihnen...

  • Überblick zu aktuellen Methoden der Echtheitsprüfung von digitalem Bildmaterial
  • Überblick über freie und kommerzielle Software für Bild-Forensik
  • Einblick in neueste akademische Forschungsergebnisse zum Thema
  • Austausch und Vernetzung mit Anwendern und Experten der Multimedia-Forensik
ÜBERBLICK
Veranstaltungstyp
Online-Seminar
Format
Online
Abschluss
Teilnahmebescheinigung
Zugangsvoraussetzung
allg. IT-Kenntnisse
Termine, Anmeldefrist und Ort
  • 28.10.2022 ONLINE (Anmeldung bis 13.10.2022)
Dauer/ Ablauf
4 Stunden (jeweils von 09:00 - 13:00 Uhr)
Sprache
Deutsch
Teilnahmegebühr
240,00 € (USt. befreit gemäß §4 Nr. 22 Buchstabe a UStG)
ZIELGRUPPE
  • Journalist*innen / Redakteur*innen
INHALTE
  • Grundlagen: u.a. Arten der Desinformation in Bildmaterial, "Cheapfakes" versus Deepfakes
  • Überblick zu traditionellen Forensikverfahren, Metadatenanalyse und KI-basierter Bildforensik
  • Überblick zu inverser Bildersuche und OSINT
  • Bewertung der o.a. Methoden (Nutzen und Limitierungen)
  • Demos / Fallbeispiele
  • Softwarewerkzeuge + Literatur
LERNZIELE
  • Überblick über den Stand der Technik in der Bildforensik bekommen
  • Software-Lösungen im Markt für Bild-/Videoforensik beurteilen und auswählen können

REFERENTEN

Dr. Huajian Liu und Dr. Sascha Zmudzinski

Die Referenten sind seit vielen Jahren wissenschafltiche Mitarbeiter im Bereich IT-Forensik tätig. Sie sind seit mehreren jahren Trainer für IT-Sicherheit
 

Referenzen der Referenten:

  • Beratungsprojekte und Gutachten zu Echtheitsprüfung für Fotos und Videos in Ermittlungsverfahren und im Newsroom
  • Beispiel: Forensik-Gutachten zum "Ibiza-Video" während der Strache-Affäre, Österreich 2019
  • Forschungsprojekte zu „Fakenews“ und zu Versicherungsbetrug mit manipulierten Fotos
  • Die Referenten sind Mitautoren bei den Fachbüchern "Handbook of Digital Forensics of Multimedia Data and Devices" (erschienen bei Wiley IEEE Press) und „Automatisierte Erkennung von Desinformationen“ (erschienen bei Nomos Verlagsgesellschaft)