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Liebe Weiterbildungsinteressierte,

künstliche Intelligenz verändert die Cybersicherheit mit hoher Geschwindigkeit. Wer Sicherheitsrisiken wirksam begegnen möchte, benötigt aktuelles Wissen und die Fähigkeit, neue Entwicklungen schnell einzuordnen. Aktuelle Einschätzungen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zeigen, dass KI die Entdeckung und Analyse von Sicherheitslücken erheblich beschleunigen kann. Diese und weitere Entwicklungen zeigen, wie wichtig es ist, Cybersicherheitswissen kontinuierlich auf dem aktuellen Stand zu halten.

Dazu finden Sie in dieser Ausgabe folgende Themen und Impulse:

• KI verändert die Cybersicherheit: Warum Unternehmen jetzt handeln sollten
• NIS-2-Umsetzung: Viele Unternehmen weiterhin ohne Registrierung
• Zwischen digitaler Täuschung und Vertrauen: ATHENE Anwendertag IT-Forensik 2026
• Kostenfreier Selbsttest: Wie gut sind Ihre Lernstrategien?
• Warum Qualität in der Weiterbildung den Unterschied macht
• Aktuelle Weiterbildungstermine


Viel Spaß beim Lesen des Newsletters!

Ihr Team des Lernlabors Cybersicherheit

KI verändert die Cybersicherheit: Warum Unternehmen jetzt handeln sollten

Fachexperte interagiert mit Smartboard mit Notizen zu Algorithmen und Roboter.
© AI-generated

Moderne KI-Modelle verändern die Cybersicherheit grundlegend. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) weist darauf hin, dass leistungsfähige KI Sicherheitslücken automatisiert und damit deutlich schneller erkennen und analysieren kann.

Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten – sowohl für die Verteidigung als auch für Angreifende. Das Zeitfenster zwischen der Entdeckung einer Schwachstelle und ihrer möglichen Ausnutzung wird immer kleiner. Unternehmen müssen daher ihre Sicherheitsprozesse anpassen und gleichzeitig Kompetenzen im sicheren und verantwortungsvollen Einsatz von KI aufbauen.

Mit den KI-Kursen des Lernlabors Cybersicherheit erwerben Fach- und Führungskräfte praxisnahes Wissen rund um den sicheren Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Von Large Language Models über KI in der Angriffserkennung bis hin zu KI-gestütztem Social Engineering vermitteln sie das notwendige Know-how, um KI verantwortungsvoll einzusetzen und neuen Cyberbedrohungen wirksam zu begegnen. 

Zu den Kursen

 

NIS-2-Umsetzung: Viele Unternehmen weiterhin ohne Registrierung

Nach aktuellen Informationen des BSI haben sich bislang weniger als zwei Drittel der rund 30.000 erwarteten Unternehmen im Rahmen der NIS-2-Umsetzung registriert. Obwohl als ursprüngliche Frist bereits der 6. März 2026 definiert war, geht das BSI inzwischen von einem Abschluss bis Ende Juli 2026 aus.

Als zentrale Ursachen werden neben prozessualen Schwierigkeiten insbesondere Unsicherheiten bei der Einordnung genannt, ob Unternehmen überhaupt in den Anwendungsbereich der NIS-2-Regelungen fallen.

Damit wird deutlich, dass die praktische Herausforderung weniger in der formalen Registrierung liegt als in der vorgelagerten Frage der Betroffenheit und der daraus resultierenden Pflichten im Rahmen von NIS-2.

Unser Präsenz-Seminar „Cybersicherheit nach NIS-2: Weiterbildung für Geschäftsführungen und Entscheider“ setzt genau an dieser Stelle an und unterstützt Geschäftsleitungen und Verantwortliche dabei, die Anforderungen der NIS-2 strukturiert einzuordnen und in konkrete Risikomanagement- und Steuerungsprozesse zu überführen. 

Weitere Informationen

Zwischen digitaler Täuschung und Vertrauen: ATHENE Anwendertag IT-Forensik 2026

IT-Forensiker analysiert digitales Bildmaterial zur Echtheitsprüfung von Deep-Fake Videos in professioneller Umgebung
© iStock

KI-generierte Inhalte, Deepfakes und immer raffiniertere Betrugsmaschen verändern die digitale Beweisführung grundlegend. Wie lässt sich angesichts dieser Entwicklung noch erkennen, was echt ist?
Genau damit beschäftigt sich der ATHENE Anwendertag IT-Forensik 2026 am 29. September in Darmstadt sowie online.

Expertinnen und Experten aus IT-Forensik, Recht, Strafverfolgung und Forschung diskutieren aktuelle Herausforderungen:

Täuschung als Tatmittel: Polizeiliche Ermittlungspraxis zu Deepfakes, Cybergrooming und Social Engineering – von der Tat bis zum Verfahrensausgang.
Echtheit im E-Commerce: Nachweis der Vertrauenswürdigkeit von Anbietern und Kunden im Online-Handel.
Anlagebetrug: Erkennung unseriöser Finanzangebote aus realen Fallmeldungen Betroffener.
Romance Scam: Vertrauensaufbau und emotionale Bindung aus soziologischer und viktimologischer Perspektive.
Kinderschutz im digitalen Raum: Technische Ansätze zur Cybergrooming-Erkennung und Grenzen automatisierter Verfahren.
Juristische Einordnung: Rechtliche Perspektiven auf sexualisierte Deepfakes und Reformansätze.

Der Anwendertag bietet Raum für Austausch, Einordnung und fundiertes Wissen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. 

Jetzt anmelden

Kostenfreier Selbsttest: Wie gut sind Ihre Lernstrategien?

Lernen Sie so, dass das Gelernte auch wirklich im Arbeitsalltag ankommt? Finden Sie es heraus!
Mit unserem kostenfreien Selbsttest entdecken Sie in nur rund 20 Minuten, wie Sie am besten lernen, welche Strategien Sie bereits erfolgreich nutzen, und wo noch Potenzial für mehr Lernerfolg steckt.
Der Test regt auf spielerische Weise zur Reflexion des eigenen Lernverhaltens an und liefert wertvolle Impulse, um den Lerntransfer nachhaltig zu stärken. 

Jetzt Selbsttest starten

Warum Qualität in der Weiterbildung den Unterschied macht

Wer sich im Bereich Cybersicherheit weiterbildet, möchte sich auf die Inhalte verlassen können. Denn nur aktuelles, fundiertes und praxisnahes Wissen hilft dabei, neue Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen. Genau deshalb steht Qualität im Mittelpunkt unserer Arbeit.

Unsere Weiterbildungsangebote verbinden aktuelle Forschung mit praxisnahen Methoden und werden kontinuierlich weiterentwickelt. Regelmäßige Evaluationen, der Austausch mit Teilnehmenden sowie die enge Zusammenarbeit mit unseren Trainerinnen und Trainern helfen uns dabei, Inhalte, Formate und Lernziele stetig zu verbessern.

Wie wir Qualität sichern, und welche Standards wir bei der Entwicklung unserer Angebote zugrunde legen, zeigen wir auf unserer neuen Fokusseite „Unser Qualitätsversprechen für exzellente Weiterbildung“

Jetzt mehr erfahren

Online

Open Source Intelligence für Behörden



Der Kurs vermittelt praxisnah den Einsatz von Open Source Intelligence (OSINT) für digitale Ermittlungen. Sie lernen, OSINT-Tools wie Kali Linux, Maltego und Recon-NG zur Recherche, Verifikation von Informationen sowie Analyse digitaler Beweismittel rechtssicher und effizient einzusetzen.
10. und 11. September | Online 

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Offenes Format, Inhouse-Format, Präsenz-Seminar

Embedded Security Engineering

Praxisorientiertes Präsenz-Seminar zur Entwicklung sicherer eingebetteter Systeme – von der Bedrohungs- und Risikoanalyse über die Gestaltung sicherer Protokolle bis zur Umsetzung technischer Schutzmaßnahmen. Sie lernen, Sicherheitskonzepte systematisch zu entwickeln und in eingebetteten Systemen wie IoT- oder Automotive-Anwendungen praktisch umzusetzen.
15. und 16. September 2026 | Darmstadt

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Online oder Präsenz

Post-Quanten Sicherheit


Quantencomputer könnten bestehende Verschlüsselungsverfahren künftig aushebeln und neue Risiken für IT-Systeme schaffen. In der Weiterbildung lernen Sie, welche Risiken durch zukünftige Quantenangriffe entstehen, wie moderne Kryptografie darauf reagiert, und wie sich IT-Infrastrukturen frühzeitig absichern lassen. 

28. und 29. September 2026 | Weiden in der Oberpfalz

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Cybersicherheit

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Telefon: +49 89 1205 1555
E-Mail: cybersicherheit@fraunhofer.de