Open Source Intelligence (OSINT)

Anwendung und Analyse zur Informationsgewinnung

Der Kurs "Open Source Intelligence (OSINT)" bietet eine praxisorientierte Schulung zur digitalen Recherche und Informationsbeschaffung im Bereich der offen zugänglichen Informationen. Im Mittelpunkt steht der gezielte Einsatz von OSINT-Tools, welche eine kostengünstige und effektive Alternative zu kommerziellen Lösungen darstellen. Teilnehmende erlernen den Umgang mit verschiedenen Open-Source-Werkzeugen und deren Anwendung zur Verifikation von Informationen sowie deren Analyse. Der Kurs deckt grundlegende Themen wie rechtliche Aspekte der Informationsbeschaffung sowie die Analyse von Metadaten und Social Media ab.

Anhand praktischer Übungen, etwa mit Kali Linux und Tools wie Maltego, Recon-NG oder dem Tor-Browser, erhalten die Teilnehmenden vertiefte Einblicke in moderne Verfahren der digitalen Informationsbeschaffung. Dabei werden sie auf die Herausforderungen vorbereitet, die mit der ständigen Weiterentwicklung von Informationsquellen und Tools verbunden sind. Der Kurs richtet sich an Fachkräfte aus allen Bereichen und vermittelt fundierte Kenntnisse für die Durchführung fallspezifischer Untersuchungen. Ziel ist es, die Teilnehmenden zu befähigen, OSINT in ihre Arbeit zu integrieren und digitale Spuren effektiv zu sichern und auszuwerten.

Der Kurs bietet umfassendes Wissen zu den aktuellen Werkzeugen und Prozessen der digitalen Ermittlungen und stärkt die Fähigkeit, selbstständig neue Lösungen für sich ständig ändernde Anforderungen zu finden.

Das Lernkonzept kombiniert ein vorbereitendes Web Based Training (WBT) mit einem eintägigen Live-Online-Seminar. Im vierstündigen WBT erarbeiten sich die Teilnehmenden die Grundlagen selbstständig und zeitlich flexibel. Im anschließenden Live-Online-Seminar vertiefen sie ihre Kenntnisse anhand praktischer Übungen und haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich fachlich auszutauschen.

 

Nach dem Kurs können Sie:

  • OSINT-Tools gezielt anwenden und in Ihrer Arbeit einsetzen.
  • Digitale Beweismittel analysieren, verifizieren und beurteilen.
  • Digitale Ermittlungen mit Open-Source-Werkzeugen effizient durchführen, insbesondere durch den Umgang mit Kali Linux, Maltego und anderen Tools.
ÜBERBLICK
Veranstaltungstyp
Online-Seminar, Offenes Format, Inhouse-Format
Format
Online
Abschluss
Teilnahmebescheinigung
Zugangsvoraussetzung
Problemloser Umgang mit dem PC.
Termine, Anmeldefrist und Ort
  • 14.05.2027 Online (Anmeldung bis 29.04.2027)
  • 17.09.2027 Online (Anmeldung bis 2.09.2027)
Dauer/ Ablauf
• Vorbereitendes E-Learning (WBT): ca. 4 Stunden, zeitlich flexibel im Selbststudium • Live-Online-Seminar: 1 Tag, 09:00–17:00 Uhr
Sprache
Deutsch
Teilnahmegebühr
1.500,00 Euro (zzgl. MwSt.)
Veranstaltungsort
Online (ortsunabhängig)
ZIELGRUPPE - dieser Kurs ist genau richtig für:
  • IT-Forensiker*innen
  • Ermittelnde
  • Journalist*innen / Redakteur*innen
  • Schadensregulierende
  • technikaffine Interessierte aus allen Fachrichtungen
  • Mitarbeitende in Unternehmen und Behörden (ggf. deren IT-Dienstleister), die als Fachkräfte mit IT-Sicherheitsvorfällen befasst sind, etwa im Bereich IT-Betrieb, IT-/Informations-Sicherheit oder Compliance.
  • IT-affine Interessierte
KURSINHALTE - diese Themen erarbeiten Sie im Kurs:

Modul 1: Vorbereitendes E-Learning (WBT)

Dauer: ca. 4 Stunden (zeitlich flexibles Selbststudium)

  • Grundlagen OSINT (rechtliche Aspekte und Informationsbewertung)
  • OSINT-Werkzeuge (Google-Suche, Personensuchmaschinen, Websiteanalyse)
  • Social-Media-Analyse

 

Modul 2: Live-Online-Seminar

Dauer: 1 Tag, 09:00–17:00 Uhr

  • Metadatenanalyse und Geoinformationsdaten
  • Analyse digitaler Medien
  • Übungen mit Kali Linux (u. a. Maltego, Recon-NG, SET-Toolkit und Alternativen)
Ihre TRAINER*INNEN

Paul Seidel

Paul Seidel ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Mittweida und forscht im Bereich IoT und Cybersecurity. Seit 2022 ist er als Mitarbeiter an der HSMW in verschiedenen Bereichen tätig, darunter zum Beispiel digitale Forensik und Signalverarbeitung. Seine Expertise liegt insbesondere in den Bereichen Informationssicherheit und Netzwerksicherheit. Zudem fungiert er als Referent für Schulungsinhalte, die speziell auf staatliche Behörden zugeschnitten sind.

 

Robin Keppler

Robin Keppler ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Mittweida und seit 2025 Referent im Lernlabor Cybersicherheit der Fraunhofer Academy. Dort beschäftigt er sich mit der praxisnahen Vermittlung aktueller Methoden und Erkenntnisse aus der IT-Sicherheit. Von 2021 bis 2024 absolvierte er ein Studium in Allgemeiner und digitaler Forensik an der Hochschule Mittweida.

Seine Forschungsschwerpunkte sind Cybersecurity Awareness, OSINT und Social Engineering; gegenwärtig untersucht er außerdem den Einsatz von Deepfakes im Kontext sozialer Manipulation und wie diese Medien die Effektivität von Awareness Programmen beeinflussen.

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Kontakt

 

Ansprechpartner Fachliches

Prof. Dr. Dirk Labudde

 

Hochschule Mittweida

Telefon: +49 3727 58-1469

 

Ansprechpartner Organisatorisches

Adem Salgin

 

Fraunhofer Academy

Telefon: +49 89 1205-1555